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Fort-und Weiterbildungsmöglichkeiten für Fremdsprachenlehrer/innen im Web

Einige Institutionen wie das Goethe-Institut oder das Referat Kultur und Sprache im österreichischen Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur bieten selbstständig Fort- und Weiterbildungsseminare für (Fremd-)Sprachenlehrer/innen an, die den Einsatz von Technologien beim Sprachenlernen behandeln. Fortbildungsmöglichkeiten werden auch auf der Webseite des Bundesministeriums für Bildung ausgeschrieben, wo oftmals auch einige Seminar für den Fremdsprachenunterricht angeboten werden (siehe https://www.bmbwf.gv.at/Themen/schule/fpp/lfwb.html). Selbstverständlich liefern aber auch viele der weiter oben genannten Internetressourcen sowie Fernlehre- oder Blended-Learning-Angebote internationaler Universitäten und Hochschulen Fortbildungsmöglichkeiten für Lehrende. Eine neue Art der Fortbildungsmöglichkeit findet sich auch in den MOOCs (siehe Kapitel #lll, #offeneslernen).

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Moderne Technologien ermöglichen im Fremdsprachenunterricht neben leicht zu realisierender Informationsbeschaffung auch globale Vernetzung, weltweite Kommunikation und Kooperation sowie Zugang zu topaktuellen authentischen Quellen und Unterrichtsmaterialien.

In der Praxis: eTwinning-Projekte

eTwinning ist Teil des COMENIUS-Projektes und versucht, Schulen im europäischen Raum für Unterrichtsprojekte in geschützten virtuellen Klassenräumen zu vernetzen. Im Folgenden sollen deren Projekte und Ablauf kurz vorgestellt werden.

eTwinning-Projekte

eTwinning-Projekte eignen sich für alle Unterrichtsfächer und Schulstufen und erlauben die Vernetzung mit Klassenzimmern aus anderen Ländern zur Kollaboration an einem Thema. Schüler*innen bekommen dabei die Chance, ein Unterrichtsthema aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, als sie dies gewohnt sind durch den Projektkontext sowie die zusätzlichen Einblicke in den Unterricht anderer virtueller Klassenzimmer. Dabei soll die Neugierde der Schüler*innen auf den interkulturellen Austausch sowie ein tieferes Verständnis für den Projektinhalt geweckt werden. Lehrkräfte bekommen ebenfalls die Chance mit Unterrichtspraktiken aus anderen Kulturen in Kontakt zu treten. Nach Abschluss des Projekts besteht auch die Chance, dass dieses für eine Auszeichnung von eTwinning selbst nominiert wird (eTwinning, o. D.-a).

Projektteilnahme/-ablauf

Für die Teilnahme an einem eTwinning-Projekt ist lediglich eine Registrierung auf der European School Education Platform notwendig (ESEP). Lehrkräfte aus 46 europäischen Ländern haben hier die Möglichkeit, sich online zu vernetzen und gemeinsam an einem Projektthema zu arbeiten. Die Plattform stellt ein sicheres, virtuelles Klassenzimmer zur Verfügung, in dem Lehrkräfte und Schüler Werkzeuge wie einen Webseiteneditor, Live-Chat, Forum, Bildergalerie oder ein Videokonferenztool nutzen können. eTwinning eignet sich auch hervorragend als Ergänzung zu Erasmus+ Projekten und fördert die internationale Zusammenarbeit und den interkulturellen Austausch (eTwinning, o. D.-b).