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Einleitung

Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogische Hochschulen – der tertiäre Bildungssektor im deutschsprachigen Raum ist von Bildungseinrichtungen unterschiedlichster Ausrichtungen geprägt und gestaltet sich dementsprechend heterogen. Obwohl die einzelnen Hochschultypen jeweils eigenen Gesetzmäßigkeiten – etwa die Voraussetzungen und die konkreten Bedingungen des Studienbetriebs betreffend – folgen und natürlich auch die inhaltliche Ausrichtung der Hochschulen individuell ist, existiert doch eine Reihe von vergleichbaren Rahmenbedingungen und (Infra-)Strukturen, die den Einsatz von Technologien in der Lehre beeinflussen.

Nach wie vor stellen etwa hohe Studierendenzahlen in einigen Massenfächern eine Herausforderung dar – insbesondere im Hinblick auf die Organisation von Großlehrveranstaltungen und die individuelle Betreuung. Auch wenn sich die technische Ausstattung in Hörsälen und Seminarräumen in den vergangenen Jahren deutlich verbessert hat und Lernmanagementsysteme mittlerweile flächendeckend genutzt werden, bleiben zentrale Fragen rund um Rechtssicherheit, didaktische Qualität und institutionelle Anreizsysteme weiterhin aktuell.

Erfreulicherweise sind in vielen Bereichen Fortschritte zu beobachten: Der Einsatz digitaler Technologien ist heute wesentlich stärker in der Hochschullehre verankert als noch vor einigen Jahren, und auch das Angebot an Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für Lehrende im Bereich (medien-)didaktischer Kompetenzen hat zugenommen – wenn auch nicht überall in gleichem Maße oder mit ausreichender systematischer Verankerung.