Kreidetafel Die Kreidetafel ist seit dem 17. Jahrhundert bekannt und gehört bis heute zur Grundausstattung vieler Unterrichtsräume. Inhalte werden mithilfe von Kreide auf die Tafel geschrieben oder gezeichnet, wobei verschiedene Farben zur Strukturierung genutzt werden können. Die Entfernung erfolgt in der Regel mit Schwämmen oder feuchten Tüchern. Funktional dient die Kreidetafel vor allem der kurzfristigen Visualisierung und Unterstützung mündlicher Erklärungen durch grafische Darstellungen. Ein Nachteil besteht darin, dass sich Lehrende beim Schreiben häufig vom Publikum abwenden müssen, was die gleichzeitige Erklärung erschwert. Zudem kann es dazu kommen, dass Lernende Inhalte primär abschreiben, anstatt sich aktiv mit ihnen auseinanderzusetzen. Gleichzeitig bietet die Kreidetafel auch Vorteile: Das Unterrichtstempo ist unmittelbar an die Darstellung gekoppelt, und das schrittweise Entwickeln von Inhalten – etwa durch gleichzeitiges Schreiben und Erklären – wird insbesondere in den Naturwissenschaften als didaktisch wertvoll angesehen (Rojas et al., 2001, 32–37). Die Kreidetafel wird vor allem in eher lehrpersonenzentrierten Unterrichtsformen eingesetzt, kann jedoch auch in interaktiven Settings genutzt werden, etwa zur gemeinsamen Entwicklung von Lösungswegen oder zur Visualisierung von Diskussionsergebnissen. Abb. 1: Kreidetafel ! Als Vorteil der Kreidetafel wird das Unterrichtstempo beschrieben, welches an den Vorlesungsstoff angepasst ist. ? Welche Nachteile kann speziell die Kreide bei der Kreidetafel haben?