Begriffe und Definitionen

Im praktischen Umgang mit Micro-/Blogs wird eine Reihe von spezifischen sprachlichen Ausdrücken und im Fall von Microblogging auch eine spezifische Syntax verwendet. Die gängigen Begrifflichkeiten werden im Folgenden dargestellt.

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Bei der Arbeit mit Micro-/Blogs ist ein Verständnis von Jargon und Funktionen hilfreich (u.a. Blogpost, Tagcloud, Permalink).

Jargon und Funktionen von Blogs

Das Schreiben im Blog (Bloggen) wird von Autorinnen oder Autoren (Bloggerinnen oder Bloggern) der Blogeinträge (Blogposts) vorgenommen. Dabei hat jeder Blogpost eine eigene, permanente Internetadresse (Permalink). Blogposts werden auch durch Schlagworte (Tags) kategorisiert. Inhaltsverwandte Blogposts werden mit gleichen Tags versehen und können damit leicht gefunden werden. Alle in einem Blog verwendeten Tags können als eine sogenannte ‚Wortwolke‘ (Tagcloud) dargestellt werden (siehe Abbildung 1).

Walker (2003) definiert einen Blog als eine regelmäßig auf den neuesten Stand gebrachte Website, deren Einträge in chronologisch umgekehrter Reihenfolge gereiht werden, so dass der aktuelle Eintrag der erste ist. Weblogs haben folgende Eigenschaften:

Abb. 1: Jargon und Funktionen von Blogs.
Abb. 1: Jargon und Funktionen von Blogs.

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Blogs können bei solchen Diensten wie Wordpress oder Blogger kostenlos angelegt werden. Wordpress bietet auch ein System zur Selbstinstallation an.

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In der Praxis: Praxisbeispiele Weblogs

Im Sinne des lebenslangen Lernens werden im Folgenden ausgewählte Praxisbeispiele für den Einsatz von Blogs und Microblogs in einzelnen Bildungsstufen (Kindergarten, Schule, Aus-/Weiterbildung, Hochschule) und in informellen Lernkontexten (außerhalb von formellen Bildungsinstitutionen) vorgestellt.

Jargon und Funktionen von Microblogs

Neben Plattformen wie Tumblr oder Yammer steht vor allem Twitter (nun bekannt als X) schon fast als Synonym für Microblogging. Dies ist auch der Grund, warum nachfolgend der spezifische Jargon und die Syntax von Twitter-Nachrichten näher beschrieben werden. Dabei werden viele der Begrifflichkeiten von den englischen Worten ,‚twitter‘ (zwitschern) und ,‚tweet‘‘ (Pieps) abgeleitet.

Wer eine Twitter-Nachricht (‚Tweet‘) senden (,twittern‘) möchte, kann nun seit 2017 bis zu 280 Zeichen pro Tweet verwenden. Mit einer Kombination aus Doppelkreuz-Zeichen (#, engl. ,‚hash‘) und einem Schlagwort (engl. ,‚tag‘), also einem Hashtag, erhalten Tweets eine Art Metainformation. Anhand von Hashtags, die in Tweets enthalten sind, können Tweets zu bestimmten Themen gesucht werden. Durch die Kombination eines @-Zeichens und eines Twitter-Benutzer/innen-Namens (@Benutzer/innen-Name) können andere Twitter-Nutzende (,Twitterer‘) öffentlich angesprochen werden. Zwei Twitterer, die sich gegenseitig als Kontakt hinzugefügt haben (‚Follower‘),, können sich auch private, direkte Nachrichten (‚directmessage‘,‘dm‘) senden. Dazu wird die folgende Zeichenkombination verwendet: ,‚d Benutzername‘. Öffentliche Tweets können in der ursprünglichen Form an eigene Follower weitergeleitet (RT entspricht ‚re-tweeted‘) werden (siehe Abbildung 2).

Abb. 2: Jargon und Funktionen des Microbloggingsystems Twitter.
Abb. 2: Jargon und Funktionen des Microbloggingsystems Twitter.

In der Praxis: Praxisbeispiele Microblogs

Im folgenden Abschnitt werden ausgewählte Praxisbeispiele für den Einsatz von Microblogs vorgestellt.


Revision #3
Created 28 February 2025 21:13:06 by Bernd Grabner
Updated 14 February 2026 07:50:01 by Github Admin